Die farina bóna in der Küche
Neuen Rezepte und Produkte
Frührer ass man die farina bóna vermischt mit Wasser, Milch (warm oder kalt) oder Wein oder zusammen mit Heidelbeeren oder Erdbeeren, gewürzt mit Salz beziehungsweise Zucker. Für den heutigen „gusto“ wurden viele neue Konsumformen entwickelt: die farina bóna kann beispielsweise für die Herstellung von Glace, Bier, Grissini, Gebäck, Mousse, Torten, Spätzli, Salatsaucen, Suppen usw. verwendet werden. Diese neuen Rezepte und Produkte, entwickelt in den letzten Jahren im Zusammenhang mit Wiederlancierung der farina bóna, haben ihren Ursprung in einem entsprechenden Projekt des „Istituto scolastico di Isorno“, das 2005 zusammen mit den Schülern und Eltern realisiert wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Rezeptbüchlein herausgegeben, verfasst in allen drei Landessprachen. Es enthält auch das Siegerrezept des 2007 im Umfeld des dritten Caviegn Folk Festival ausgeschriebenen Concorso farina bóna. Kulinarische Innovationen sind von entscheidender Bedeutung, die Entwicklung und Lancierung von markenprägenden Produkten ausschlaggebend. Als solches bietet sich beispielsweise das „gelato alla farina bóna“ an, mit traditionellen Zutaten hergestellt erhält es durch die farina bóna einen völlig neuen und wie die Erfahrungen zeigen sehr beliebten Charakter. Unter diesem Gesichtspunkt interessant dürfte auch der „grido“ sein, eine im unteren Vallemaggia verbreitete Art von Crèpe, hergestellt mit drei Viertel Weizenmehl und einem Viertel farina bóna, zubereitet auf einer im „camino“ erhitzten Eisenplatte und konsumiert mit gesalzener Butter.
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